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5 Tipps für den Kauf der richtigen Laufschuhe

Um Fehlstellungen & Schmerzen zu vermeiden braucht es beim Joggen den richtigen Schuh ! /Bild: Fotolia
5 Tipps für den Kauf der richtigen Laufschuhe
Tanja Judmann

Langsam kommt der Frühling und viele zieht es wieder nach draußen. Es macht ja auch mehr Spaß, durch die erwachende Natur zu joggen statt im Fitness-Studio auf dem Laufband. Doch bevor es losgeht, sollte man sich die Schuhe genau anschauen, ob sie nicht zu sehr oder einseitig abgelaufen sind. Ist das der Fall, dann ist es Zeit für ein neues Paar, um Fehlstellungen und Schmerzen zu vermeiden. Beim Kauf der neuen Schuhe gilt es einiges zu beachten:

1. Schuhgrösse

Wenn man von der normalen Schuhgröße ausgeht, dann sollte der Laufschuh etwas größer sei. Der Abstand zur Innenseite der Schuhspitze sollte mindestens einen halben Zentimeter betragen. Nichts verleidet einem das Joggen mehr als ein zu kleiner Schuh und das ständige Anstoßen an die Spitze.

Die Zehen sollten ausreichend Platz haben, um sich bewegen zu können. Dennoch sollte der Fuß nicht im Schuh herumrutschen, sondern festen Halt haben. Wenn der Daumen hinten in den Schuh passt, dann stimmt die Größe.

Auch sollte man die Schuhe lieber am späten Nachmittag oder am frühen Abend kaufen. Im Laufe des Tages dehnen sich die Füße aus, und das kann bis zu einem Zentimeter ausmachen.

2. Dämpfung


Die Dämpfung hängt vom Gewicht, Laufstil und der Fußform des Läufers ab. Einige Hersteller teilen die Schuhe nach Gewichtskategorien ein, an denen man sich orientieren kann. Je untrainierter und schwerer der Jogger ist, desto mehr sollte man auf eine gute Dämpfung achten.

Bei der Dämpfung kommt es auch darauf an, wo man überwiegend unterwegs ist. Dass die Dämpfung auf Asphalt anders sein sollte als auf weichem Waldboden leuchtet ein. Egal, ob man täglich oder nur regelmäßig alle paar Tage läuft, man sollte für jeden Untergrund den passenden Laufschuh wählen, um die Gelenke zu schonen.

3. Laufstil


Es gibt Vorfuß-, Mittelfuß und Fersenläufer. Mit einer Laufbandanalyse können Auffälligkeiten und Fehlstellungen beim Gehen und Laufen festgestellt werden. Je nach Ausprägung reicht ein spezieller Laufschuh oder es muss mit Einlagen gearbeitet werden. Objektive Analysen erhält man in Reha-Zentren oder bei sportwissenschaftlichen Instituten.

4. Fußtyp


Füße sind so unterschiedlich wie Menschen. Es gibt Senk-, Normal- oder Hohlfüsse, schmale oder breite Füße und dann gibt es auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Es macht in jedem Fall für Damen Sinn, spezielle Laufschuhe zu kaufen, denn Frauenfüße sind anders gebaut als Herrenfüße. Die Ferse ist schmaler, die Knöchel liegen tiefer und der Rist ist dafür höher. Bei Frauen ist auch die Achillessehne kürzer, die Füße schmaler und flacher.

5. Mehrere Paar Laufschuhe


Für den Fuß ist es übrigens auch ein gutes Training, wenn der Schuh öfter gewechselt wird. Daher sollte man statt nur ein Paar Laufschuhe zu besitzen, lieber mehrere im Schuhschrank haben. Bei einem Wechsel wird der Gewöhnungseffekt und einseitige Belastung vermieden. So werden die Muskeln unterschiedlich gefordert.

Wenn man den idealen Schuh in der perfekten Größe gefunden hat, dann kann man natürlich auch von den Preisvorteilen einer Internet-Bestellung profitieren.

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